Ein Vulkan ist kein Monster

Vulkan - Monster

Ein Naturereignis und kein Monster -

Ein Vul­kan wird erst zum Mons­ter für den Ein­zel­nen, wenn der Mensch ver­sucht, sich in sei­nem Gebiet breit­zu­ma­chen und es besie­delt. Es war und ist bekannt, dass La Pal­ma eine jun­ge und im Auf­bau befind­li­che Insel ist. Auch der nächs­te Vul­kan­aus­bruch in 3 oder 10 oder viel­leicht erst in 50 Jah­ren ist bereits vor­pro­gram­miert. Die Titel-Auf­nah­me zeigt den neu­en Vul­kan Cabe­za in sei­nem Ausmaß.

Der Vul­kan Cabe­za wird für die ver­hee­ren­den Aus­wir­kun­gen und Schä­den, die er der mensch­li­chen Gesell­schaft im Ari­da­ne-Tal zuge­fügt hat, in Erin­ne­rung blei­ben. Sei­ne Daten vor Ort sind über­wäl­ti­gend, mit Zah­len, die ihn zum zer­stö­re­rischs­ten natür­li­chen „Mons­ter“ in der jün­ge­ren Geschich­te der Isla Boni­ta machen.

Der jetzt „erlo­sche­ne“ Vul­kan ist auch im kal­ten Zustand noch beein­dru­ckend, mit sechs Kra­tern von 172 Metern, dem größ­ten und 106 Metern dem kleins­ten. Es hat mehr als 200 Mil­lio­nen Kubik­me­ter Lava-Mate­ri­al aus­ge­sto­ßen, zusätz­lich zu wei­te­ren 34 Mil­lio­nen Asche­par­ti­keln, die sich ange­sam­melt haben, um einen Vul­kan­ke­gel mit einer Grund­flä­che von 700 Metern in der Brei­te zu schaf­fen. Sei­ne Kraft war so groß, dass er Basalt­ge­schos­se und Lava­bom­ben bis zu 1,5 Kilo­me­ter weit abfeu­ern konnte.

Die Ober­flä­che des so ent­stan­de­nen schwar­zen Lava­fel­des beträgt 1.219 Hekt­ar und die durch­schnitt­li­che geschätz­te Mäch­tig­keit beträgt 12 Meter, mit einer maxi­ma­len Höhe von 70 bis 80 Metern an eini­gen Stel­len. Die zu die­ser Zeit in der Lava gemes­se­ne Höchst­tem­pe­ra­tur erreich­te 1.140 Grad Cel­si­us, der­zeit wird sie an eini­gen Stel­len der Ober­flä­che auf 180 Grad geschätzt. Um das Gieß­feld in sei­ner zen­tra­len Zone zu durch­que­ren, müss­ten 3.350 lau­fen­de Meter zwi­schen Bar­ran­cos, klei­nen Schluch­ten, Vul­kan­röh­ren und Höh­len zurück­ge­legt werden.

Jen­seits der Küs­te, im Meer, beträgt die sub­ma­ri­ne Ober­flä­che der Lava­del­tas oder Faja­nas 48 Hekt­ar (43,46 Hekt­ar das süd­li­che Del­tas und 5,05 Hekt­ar das Del­ta wei­ter im Nor­den). Die geschätz­te Unter­was­ser­flä­che der Lava­del­tas beträgt über 21 Hektar.

Wäh­rend der Erup­ti­on betrug die Höhe der maxi­ma­len Erup­ti­ons­säu­le (Plu­me) am 13. Dezem­ber 8.500 Meter über dem Mee­res­spie­gel und die cha­rak­te­ris­ti­schen durch­schnitt­li­che Säu­len lagen 3.500 Meter über dem Meeresspiegel.

Ein beispielloses zerstörerisches Niveau

Laut Katas­ter sind die Daten der betrof­fe­nen Häu­ser und Gebäu­de auf 1.676 bezif­fert, davon 1.345 für Wohn­nut­zung, 180 für land­wirt­schaft­li­che Nut­zung, 75 für Indus­trie­ge­bäu­de, 44 für Frei­zeit- und Gast­stät­ten­ge­bäu­de, 16 für Gebäu­de für die Nut­zung und die rest­li­chen 16 für ande­re Zwe­cke. Inzwi­schen zählt der Coper­ni­cus-Satel­lit 2.888 zer­stör­te Gebäu­de und 138 beschä­dig­te Gebäu­de. Die end­gül­ti­gen Daten kön­nen erst ermit­telt wer­den, wenn die Schä­den vor Ort ver­gli­chen wer­den können.

Betrof­fen waren 370 Hekt­ar, davon mit 228,69 Hekt­ar Bana­nen, Wein­ber­ge mit 68,05 Hekt­ar und Avo­ca­dos mit 27,43 Hekt­ar waren die ande­ren am stärks­ten geschä­dig­ten Plan­ta­gen. Zu die­sen Daten müs­sen wir 90 Hekt­ar sons­ti­ge  Kul­tu­ren hin­zu­fü­gen. Dar­über hin­aus wur­den 412 Hekt­ar Bana­nen­stau­den mit Asche bedeckt, wäh­rend 128 Hekt­ar Wein­ber­ge und 84 Hekt­ar Avo­ca­dos beschä­digt wurden.

Auf den betrof­fe­nen Stra­ßen lie­gen die beschä­dig­ten Kilo­me­ter bei 73,8, davon 2,3 km auf der LP‑2, 1,27 der LP-211, 1,6 der LP-212, 2,5 der LP-2132. 10,8 Kilo­me­ter Stra­ßen, 2,1 Kilo­me­ter Kreu­zung und 49,9 Kilo­me­ter sons­ti­ge Stra­ßen wur­den eben­falls durch Lava beschädigt.

Die Quesadilla aus El Hierro
Die Quesadilla aus El Hierro

Schließ­lich bezif­fert der Flug­ha­fen­be­trei­ber AENA in neun­ein­halb Tagen die Zeit mit 500 nicht durch­ge­führ­ten Flugoperationen.

559 Personen in Evakuierungs-Unterkünften untergebracht

Die neu­es­ten aktua­li­sier­ten Daten für Per­so­nen, die in Hotels über­nach­ten, lie­gen bei 559 Per­so­nen. Von den Eva­kier­ten befin­den sich 384 Per­so­nen in Fuen­ca­li­en­te, 105 in Bre­ña Baja und 70 in Los Lla­nos de Ari­da­ne, die vom Roten Kreuz und kom­mu­na­len Diens­ten ver­wal­tet wer­den. Dar­über hin­aus wer­den 43 pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen wei­ter­hin in Insel­ge­sund­heits­zen­tren betreut.

Wäh­rend des Aus­bruchs wur­den durch Erlas­se des Cabil­do de La Pal­ma und Anord­nun­gen der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln 7.000 Men­schen evakuiert.

Vergleich mit historischen Eruptionen auf La Palma

Der Aus­bruch des Vul­kans, der am letz­ten Sams­tag been­det wur­de, war mit 85 Tagen und 8 Stun­den der längs­te, seit Daten auf der Insel ver­füg­bar sind, und war mit 1.219 Hekt­ar auch der­je­ni­ge, der die meis­ten Hekt­ar betrof­fen hat.

Die zweit­längs­te Erup­ti­on war die des Vul­kans Taju­ya im Jahr 1585, die 84 Tage dau­er­te und die Lava 480 Hekt­ar bedeck­te. Es war der Aus­bruch des Vul­kans Mar­tín im Jahr 1646, der mit 760 Hekt­ar der zwei­te, der die meis­te Ober­flä­che beein­fluss­te. Die­ser Aus­bruch dau­er­te 82 Tage. 1677 dau­er­te der Vul­kan San Anto­nio 66 Tage und sei­ne Lava bedeck­te 650 Hektar.

Die fünft­längs­te Erup­ti­on war die des Vul­kans El Char­co im Jahr 1712 mit 56 Tagen und 490 Hekt­ar betrof­fen. Im Jahr 1949 dau­er­te der Vul­kan San Juan 47 Tage und umfass­te 450 Hekt­ar, wäh­rend der Aus­bruch vor dem jet­zi­gen, der von Tene­guía, mit 24 Tagen und 213 Hekt­ar der kür­zes­te war.

 

Mittwoch, der 29. Dezember 2021

8.50 UhrMit­tei­lung des Cabil­do de La Pal­ma – Zufahrt von Nor­den ist geöff­net. Der Zugang von Süden ist sowohl auf dem See- als auch auf dem Land­weg offen.

10.50 Uhr - Im Bereich des Kra­ters gibt es Löcher, in denen eine gro­ße Ent­gasung und Tem­pe­ra­tu­ren von über 1000 °C beob­ach­tet werden.

12.30 Uhr – Foto von Las Man­chas auf den neu­en Vul­kan Cabe­za. Was wie Schnee aus­sieht, sind ent­strö­men­de Gase. 

13.30 Uhr – Der „Angriff“ auf die Lava in La Lagu­na wird durch die extre­me Här­te des Basalts unter dem Lava­strom erschwert. Die Eigen­schaft die­ses Mate­ri­als erfor­dert ande­re Maschi­nen­ty­pen und viel Geduld. Aus die­sem Grund hat die PEVOLCA über den als zufrie­den­stel­lend bezeich­ne­ten Test des ers­ten Tages hin­aus kei­ne Bewer­tun­gen vorgenommen.

15.26 Uhr - Mit­tei­lung der IGN – Seit der letz­ten Mit­tei­lung (am 27. um 9:00 UTC) wur­den auf der Insel La Pal­ma 14 Erd­be­ben geor­tet, kei­nes davon war von der Bevöl­ke­rung zu spü­ren. Die Magnitu­den lie­gen zwi­schen 0,9 und 2,3 (mbLg). Die Lage der Hypo­zen­tren setzt sich unter dem zen­tra­len Bereich von Cumbre Vie­ja in den glei­chen Berei­chen wie in den Vor­ta­gen fort. 7 Erd­be­ben wur­den in Tie­fen zwi­schen 11 und 16 km und 7 Erd­be­ben in Tie­fen unter 5 km geor­tet. In Tie­fen von mehr als 16 km wur­den kei­ne Erd­be­ben geortet.

Das Netz der per­ma­nen­ten GNSS-Sta­tio­nen der Insel weist kei­ne signi­fi­kan­ten Ver­for­mun­gen auf, die mit vul­ka­ni­scher Akti­vi­tät in Ver­bin­dung gebracht wer­den könn­ten. Ges­tern wur­de die Höhe des Kegels mit einem Wert von 1.121 m gemessen.

15.30 Uhr – Heu­te wur­de ein Teil der Ein­satz­kräf­te von UME und Mili­tär aus­ge­tauscht und neu­es Mate­ri­al ein­ge­flo­gen. Zum 2. Mal in der Geschich­te lan­de­te eine A‑400 auf dem Flug­ha­fen von La Palma.

Donnerstag, der 30. Dezember 2021

8.50 Uhr - Ein etwas ande­rer Blick aus Rich­tung El Pilar (Cumbre) auf den neu­en Vul­kan Cabe­za. Im Hin­ter­grund El Paso bzw. Los Llanos.

9.20 Uhr - In der ver­gan­ge­nen Nacht nur zwei leich­te Erd­be­ben unter Mazo und El Paso.

13.00 Uhr - Schwe­fel­kris­tal­le und ande­re Aus­blü­hun­gen heu­te Mor­gen am Vul­kan­kra­ter aufgenommen.

13.20 Uhr – Die Kos­ten, um Hotels und Unter­künf­te auf La Pal­ma für Vul­kan-Eva­ku­ier­te bereit­zu­stel­len, beläuft sich mitt­ler­wei­le auf mehr als 3 Mil­lio­nen Euro an Unter­kunfts- und Lebens­hal­tungs­kos­ten. Die­se Sum­me der Rech­nun­gen für die drei betei­lig­ten Hotel­ein­rich­tun­gen Princess in Fuen­ca­li­en­te, Ari­da­ne in Los Lla­nos und H10 in Los Can­ca­jos (Bre­ña Baja) über mehr als 3 Mona­te, wur­de jetzt genannt.

14.30 Uhr - Die teil­wei­se und schritt­wei­se Rück­kehr der auf­grund des Vul­kan­aus­bruchs eva­ku­ier­ten Bewoh­ner von El Paso und Los Lla­nos de Ari­da­ne beginnt am 3. Janu­ar 2022. Die Ent­schei­dung wird nach Kon­sul­ta­ti­on der Exper­ten getrof­fen, die die Ent­wick­lung des Gebiets ver­fol­gen, ins­be­son­de­re nach­dem sicher­ge­stellt wur­de, dass kei­ne Pro­ble­me mit der Luft­qua­li­tät vorliegen.

16.50 Uhr - Der Obers­te Gerichts­hof der Kana­ri­schen Inseln (TSJC) hat die Aus­gangs­sper­re für Sil­ves­ter und Drei Köni­ge auf den Inseln mit den Stu­fen 2 und 3 nicht geneh­migt, wie von der Regio­nal­re­gie­rung bean­tragt, um den Anstieg der Coro­na­vi­rus-Infek­tio­nen zu ver­mei­den. Die von der regio­na­len Exe­ku­ti­ve auf Anord­nung des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums bean­trag­te Maß­nah­me beinhal­te­te die Ein­schrän­kung der Nacht­mo­bi­li­tät zwi­schen 01:00 und 06:00 Uhr auf den Inseln mit Alarm­stu­fe 3 und zwi­schen 02:00 und 06:00 Uhr auf Inseln mit Alarm­stu­fe Stu­fe 2 für die Näch­te vom 31. Dezem­ber und 1. und 5. Januar.

Freitag, der 31. Dezember 2021

8.55 UhrSo könn­te am kom­men­den Mon­tag, dem 3. Janu­ar 2022, die Eva­ku­ie­rungs­an­ord­nung in dem Gebiet, das vom Vier­tel Tacan­de bis zur Espi­gón-Stra­ße reicht, auf­ge­ho­ben wer­den; Mari­na Alta und Mari­na Baja; Teil von Las Mar­telas und der Gegend von El Charco.

Bei dem Tref­fen wur­de auch ver­ein­bart, eini­ge Wan­der­we­ge auf der Insel wie­der zu öff­nen, deren Zugang nach dem Aus­bruch gesperrt war, da der­zeit kei­ne Gefahr für die Men­schen besteht und die sich außer­halb der ver­bo­te­nen, Aus­schluss- und eva­ku­ier­ten Zone befin­den. Die Trails oder offe­nen Rou­ten sind die folgenden:

· PR-LP13. Los Lla­nos de Ari­da­ne-La Cal­de­ra de Tab­u­ri­en­te (Los Lla­nos de Aridane).

· PR LP13.1 Aus­sichts­punkt-Cam­ping­ge­biet La Cum­bre­ci­ta (El Paso).

· PR LP13.3 Natio­nal­park-Besu­cher­zen­trum – Pico­Be­je­na­do-Natio­nal­park-Besu­cher­zen­trum (El Paso).

· PR LP16.1 Kreu­zung auf dem Weg PR LP16-La Sale­me­ra (Vil­la de Mazo).

· SL FU 112 Los Que­ma­dos-El Puer­ti­to (Fuen­ca­li­en­te).

· SL VM 122 La Rato­na Road-La Faya Road (Vil­la de Mazo).

· SL VM 123. SL VM 126-PR LP 16 (Vil­la de Mazo).

· SL VM 124 Cami­no de La Faya – PR LP16 (Vil­la de Mazo).

· SL VM 126 Cruz del Mon­te-Cami­no de La Faya (Vil­la de Mazo)

Mehr zum aktu­el­len Zustand der Wan­der­we­ge.

10.20 Uhr - Noch immer flie­ßen glü­hend hei­ße Mag­ma­strö­me nur weni­ge Zen­ti­me­ter unter den Vul­kan und Kraterrändern.

  • Fort­set­zung folgt

Wetteraussichten für La Palma



9 Kommentare zu "Ein Vulkan ist kein Monster"

  1. vie­len Dank für die aus­führ­li­chen Berich­te Hinrich

  2. Hal­lo nach La Pal­ma. Dan­ke für den aus­führ­li­chen Bericht, die Zah­len und Fak­ten, des Vul­kan­ge­sche­hens. Die Zah­len doku­men­tie­ren die mas­si­ven kata­stro­pha­len Zer­stö­run­gen und das gro­ße Leid sehr vie­ler Men­schen in La Pal­ma. Aber, und da stim­me ich Ihnen zu, die Besiedelung/Bebauung auf La Pal­ma ist vie­ler­orts in Gebie­ten erfolgt, die bekann­tes Vul­kan­land waren und immer noch sind. Der Vul­kan hat nur getan, was Vul­ka­ne tun: In gewis­sen Abstän­den aus­bre­chen. Pla­ner und Archi­tek­ten, auch Inves­to­ren, haben an vie­len Orten die Gefah­ren­la­ge aber ein­fach zur Sei­te gescho­ben, wenn es galt, z. B. neue Hotel­an­la­gen zu bau­en (Tene­guia Prin­zess zum Bei­spiel) oder – zumin­dest in Pla­nung – die Ther­me von Fuen­ca­li­en­te. Um nur zwei Bei­spie­le zu nen­nen. Alle guten Wün­sche auch wei­ter­hin nach La Palma.

    • Manfred Betzwieser | 28. Dezember 2021 um 17:11 | Antworten

      Dan­ke Inge­borg – das ist genau die Igno­ranz der Men­schen, die dann irgend­wann bestraft wird. Ich habe in vie­len Bei­trä­gen in den letz­ten Jah­ren vor die­ser Gefahr gewarnt. Belä­chelt, unwis­send oder als Panik­ma­che abgetan.
      Auch die Zukunft bleibt gefähr­lich. Der nächs­te Aus­bruch wird kom­men. Ob im Süd­wes­ten, Süden oder im Süd­os­ten von La Palma.

      • Hal­lo Herr Betzwieser,
        Ja, ich wun­der­te mich auch immer wie­der wie sich der Blick von mei­ner Ter­ras­se auf die Cumbre Vie­ja in fast 25 Jah­ren ver­än­dert hat, es wur­de immer mehr und immer höher gebaut, immer mehr Lich­ter am Abend.

        Aller­dings liegt mein Haus auch am Kegel von La Lagu­na und es hät­te genau so auch mich tref­fen kön­nen; ich habe den Vul­kan direkt vor mei­ner Terrasse. 

        Die­ses Mal habe ich noch­mal gro­ßes Glück gehabt.

        Ich glau­be, es ist egal wo man sich auf einer Vul­kan­in­sel wie La Pal­ma „ansie­delt“, ein Vul­kan kann an JEDER STELLE zu jeder Zeit ausbrechen.

        Ich wün­sche ein fried­vol­le Neu­es Jahr ohne wei­te­re Katastrophen
        VG

  3. Hal­lo Herr Betzwieser,

    noch­mals Dank für ihren infor­ma­ti­ven Blog, der es uns ermög­lich­te, qua­si in Echt­zeit dem Aus­bruch aus der Fer­ne zu folgen. 

    Klei­ne Anmer­kung zum heu­ti­gen 3. Abschnitt: da hat sich der klei­ne Feh­ler­teu­fel ein­ge­schli­chen: die Flä­che hat nicht das Maß Meter 😉

    Vie­len Dank auch für die zahl­rei­chen Daten über das Aus­maß des Aus­bruchs. Sie hat­ten vor eini­ger Zeit mal eine sehr schö­ne Dar­stel­lung des Höhen­ver­laufs unter Was­ser gepos­tet. Gibt es hier schon eine aktua­li­sier­te Dar­stel­lung, wie viel Mate­ri­al bis zum Insel­fuß vor­ge­drun­gen ist?

    Ich wün­sche Ihnen und Ihrer Fami­lie ein fro­hes und gesun­des neu­es Jahr 2022!
    Andre­as Gräbel

    • Manfred Betzwieser | 29. Dezember 2021 um 14:06 | Antworten

      Hal­lo Andreas,

      dan­ke, die sicht­ba­re Brei­te oder Län­ge war gemeint. Eine neue Kar­te des Höhen­ver­laufs am Del­ta ist noch nicht erschienen. 

      Wün­sche auch ein gesun­des Neu­es Jahr

      Man­fred

  4. Lie­ber Man­fred, vie­len Dank für die gest­ri­ge, auch wegen der für sich spre­chen­den Zah­len, beein­dru­cken­de Zusam­men­fas­sung des gan­zen Aus­ma­ßes des Vulkanausbruchs.

  5. „Die Eigen­schaft die­ses Mate­ri­als erfor­dert ande­re Maschi­nen­ty­pen und viel Geduld.“

    Wenn kei­ne intak­ten Gebäu­de gefähr­det sind, müss­te auch gesprengt wer­den kön­nen. Die­ses Know-how­/­Ma­te­ri­al ist aber viel­leicht auf den Kana­ren nicht vor­han­den. Jeden­falls eine Her­aus­for­de­rung, wo man wohl nicht mit übli­chen Mittel/Methoden schnel­le ‚Durch­brü­che‘ erzie­len wird.

    Ihnen und ihrer Fami­lie wün­sche ich jeden­falls einen schö­nen Jah­res­wech­sel, wobei Sie zukünf­tig hof­fent­lich weni­ger über akti­ve Vul­ka­ne berich­ten müssen. 

    Grü­ße

  6. Ver­gleichs­fo­to Coper­ni­cus 26.August und 29.Dezember 2021.
    (Quel­le: @CopernicusEU)

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