Der Wiederaufbau nach den Vulkanschäden

Vulkan - Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Infrastruktur hat Priorität -

Nach den gro­ßen Schä­den vor allem durch die Lava­strö­me geht es jetzt um den Wie­der­auf­bau. Fast das kom­plet­te Stra­ßen­sys­tem nach Süden wur­de zer­stört. Es gibt kei­ne Stra­ßen­ver­bin­dung von El Paso oder Los Lla­nos nach Fuencaliente.

Die Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln „arbei­tet dar­an, die Arbei­ten zum Ersatz der durch den Vul­kan­aus­bruch beschä­dig­ten Stra­ßen von La Pal­ma unter Anwen­dung des Dring­lich­keits­ver­fah­rens unver­züg­lich zu ver­ge­ben“, wie ihr Minis­ter für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­bau Sebas­ti­an Fran­çois die­sen Frei­tag erklärte.

„Weil wir uns bewusst sind, dass wir nie­mals zur Nor­ma­li­tät zurück­keh­ren wer­den, wenn die Mobi­li­tät nicht wie­der­her­ge­stellt wird“ auf La Pal­ma, wo die Natur­ka­ta­stro­phe das Stra­ßen­netz so stark beein­träch­tigt hat, dass „Wege, die frü­her fünf­zehn Minu­ten dau­er­ten, jetzt andert­halb Stun­den oder zwei Stun­den dau­ern“, erklär­te Franquis.

Ers­te klei­ne Fort­schrit­te mit kur­zen Quer­ver­bin­dun­gen in Taza­cor­te, Las Man­chas oder Puer­to Naos konn­ten schon erzielt wer­den. Bis aber wie­der eine rich­ti­ge Stra­ße nach Fuen­ca­li­en­te ver­läuft, wird es mit dem Wie­der­auf­bau noch dauern.

Lavafeld

Es wer­den zunächst alles Hol­per­pis­ten sein, da fri­sche Lava stän­dig in Bewe­gung und im Set­zen ist. Erst wenn die­ser Pro­zess zum Still­stand kommt, lohnt es sich eine dau­er­haf­te Teer­de­cke auf­zu­tra­gen. Auß­nah­me ist nur die neue Stra­ße süd­lich nach Puer­to Naos, die über alte Lava­fel­der des Vul­kan San Juan verläuft.

Spendenaufruf trägt erste Früchte

Die Fami­lie Josè Manu­el Armas Pérez für die ich um Spen­den auf­ge­ru­fen (sie­he Bei­trag) hat­te, hat sich ges­tern gemel­det. Wie Toch­ter Janet mit­teilt sind bereits über 50 Geld­spen­den ein­ge­trof­fen. Die Fami­lie bedankt sich und wird mir zu gege­be­ner Zeit die Spen­den­hö­he und den Ver­wen­dungs­zweck mitteilen.

13.30 Uhr - Hin­weis – Muss­te einen neu­en Bei­trag eröff­nen, da der letz­te Arti­kel zu lang wur­de. Auch hier kön­nen wir in der Kom­men­tar­funk­ti­on Fra­gen aus älte­ren Bei­trä­gen wei­ter beantworten.

Fra­ge von Mar­git im Bei­trag vom 25.1.22 : „Doch jetzt zu mei­nen Fra­gen: In Dei­nen Leser­zu­schrif­ten wird viel über die Asche­zu­sam­men­set­zung usw dis­ku­tiert. Beim vor­sich­ti­gen Ver­such das Glas mei­nes gro­ßen Win­ter­gar­tens zu rei­ni­gen stell­te ich fest, dass die Schei­ben außen ange­raut sind, also blind. Wohl hat die Schwe­fel­säu­re und der schar­fe Sand sie leicht ange­fres­sen. Gibt es sowas wie Perl­glanz womit ich die Schei­ben­ober­flä­che neu ver­sie­geln kann?“ Viel­leicht hat jemand eine Idee?

Ein mächtiger Vulkankegel ist ents...

14.10 Uhr - CC for­dert, dass die Lan­dungs­boo­te, die die Bau­ern nach Puer­to Naos trans­por­tiert, über den 8. Febru­ar hin­aus fort­ge­führt wird. Anschei­nend will das Mili­tär die Akti­on ein­stel­len. Gut, eine Dau­er­lö­sung soll­te dies auch nie­mals sein. Aber es gibt noch kei­ne Alternative.

14.20 Uhr - Auf den Lava­strö­men süd­lich des Vul­kans in der Gegend von La Maja­da ist bereits die ers­te Stra­ßen­re­kon­struk­ti­ons­ak­ti­on im Gan­ge, die „der­zeit etwa 200 lau­fen­de Meter auf der LP-213 vor­rü­cken wird, um etwa 30–40 Häu­ser zu ver­bin­den und ihnen Zugäng­lich­keit zu ver­schaf­fen, damit sie in ihre Woh­nun­gen zurück­keh­ren kön­nen“, teil­te uns der Tech­ni­ker des Cabil­do, Amil­car Cabre­ra, mit.

Montag, der 31. Januar 2022

8.30 Uhr - 10 Tipps zur Ent­wick­lung der bes­ten Droh­nen­kar­tie­rung srmconsulting.es/uncategorized/ oder UAV-Kar­tie­rung ist bil­li­ger, fle­xi­bler und ermög­licht höhe­re Auf­lö­sun­gen als her­kömm­li­che pho­to­gram­me­tri­sche Flü­ge. Sie­he auch mei­ne Droh­nen­sei­te.

9.00 Uhr - Der Mari­ne­kahn, der täg­lich Bau­ern an die Küs­te des Ari­da­ne-Tals trans­por­tiert, wird die Insel am 8. Febru­ar ver­las­sen. Das Para­do­xe an die­ser Situa­ti­on ist, dass die­ser Dienst, der im ver­gan­ge­nen Novem­ber gestar­tet wur­de, endet, da die direk­te Stra­ßen­ver­bin­dung mit dem Süden wei­ter unter­bro­chen ist. Kei­ner weiß, war­um die­se Ent­schei­dung getrof­fen wur­de. „Die Mari­ne will nicht gehen. Sie füh­len sich hier nütz­lich; und sie wis­sen nicht, war­um sie gehen müs­sen“, sag­ten Bau­ern­ver­tre­ter und füg­te hin­zu, dass bis heu­te „nicht ein­mal das Cabil­do oder die PMA den Grund“ für die­se „Auf­ga­be“ kennen.

9.30 Uhr – Die Pro­teas, die den Aus­bruch des Vul­kans Cumbre Vie­ja über­lebt haben, wer­den ver­packt und in Städ­te wie Shang­hai oder Hang­zhou in Chi­na expor­tiert, wo sie im Rah­men der chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fei­er erwar­tet wer­den. „Wir sind von unge­fähr ein­ein­halb Mil­lio­nen Blu­men im letz­ten Jahr auf etwa 300.000 gefal­len, die wir die­ses Jahr haben wer­den. Die Blu­men­pro­duk­ti­on auf der West­sei­te ist zu 100 % aus­ge­fal­len, obwohl wir hof­fen, die Pflan­zen zu erhal­ten“, sagt Moli­na der Geschäfts­füh­rer der Pro­tea Vereinigung.

11.00 UhrDas Cabil­do de La Pal­ma über­nimmt an die­sem Mon­tag die Bewäl­ti­gung der Vul­kan­kri­se und kehrt zur GELBEN AMPEL zurück. Obwohl die Ver­wal­tung auf das Cabil­do über­geht, wird der Not­fall wei­ter­hin aktiv sein, sodass die Ein­schrän­kun­gen in Kraft blei­ben und bestehen blei­ben, bis er been­det wird.

12.00 Uhr - Heu­te wie­der sehr star­ker Cali­ma. Der Saha­ra-Sand schränkt die Fern­sicht ein. Der Flug­ver­kehr auf dem Flug­ha­fen Mazo scheint aber nor­mal zu verlaufen.

14.00 Uhr - Das Cabil­do wer­de „mit Sor­ge“ die Bewäl­ti­gung des Not­falls auf­grund der Per­so­nal­be­gren­zung über­neh­men. Die UME und das Mili­tär sind bereits abge­zo­gen. Die Mari­ne wird fol­gen. Der Not­fall wird auf LEVEL 1 betrach­tet; Ergrei­fen von Maß­nah­men, die zum Bei­spiel bei einem Wald­brand ergrif­fen wer­den. Der Insu­lar Emer­gen­cy Plan of La Pal­ma (PEINPAL) wird akti­viert und die Ver­wal­tung wird in die Hän­de des Prä­si­den­ten des Pal­ma Cabil­do, Maria­no Hernán­dez, mit der Minis­te­rin für Not­fäl­le, Nie­ves Rosa Arro­yo, über­ge­hen. Die Figur des „Tech­ni­schen Lei­ters“ wird es wei­ter­hin geben. Von der Insel­insti­tu­ti­on wol­len sie, dass die­se Posi­ti­on wei­ter­hin in den Hän­den von Miguel Ángel Mor­cu­en­de bleibt, der seit Beginn der Kri­se das Sagen hat. Es liegt in sei­ner Hand, ob er wei­ter­macht, oder ein ande­rer „Kapi­tän“ ernannt wer­den muss.

18.00 Uhr - Test­flug des Was­ser­flug­zeugs, das ab Herbst La Pal­ma mit Tene­ri­fe ver­bin­den soll. Eine Initia­ti­ve der spa­ni­schen Flug­ge­sell­schaft Surca­r­air­line und betrie­ben von Nor­dic Sea­pla­nes, was eine Ver­bes­se­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf der Insel bedeu­ten soll.

Dienstag, der 1. Februar 2022

9.00 Uhr – In der ver­gan­ge­nen Nacht seit 24.00 Uhr wei­te­re 7 klei­ne Beben bis ML2,2 aus 2 bis 37 km Tie­fe. Erd­be­ben ohne gro­ße Bedeu­tung, die auf Set­zun­gen oder Höh­len­ein­stür­ze hindeuten.

9.30 Uhr – Los Lla­nos bit­tet Ende­sa um Lösun­gen für den Die­sel­ge­ruch und den Lärm der Gene­ra­to­ren in Las Man­chas. Der Stadt­rat von Los Lla­nos de Ari­da­ne hat über den Stadt­rat für Arbei­ten, Fran Leal, um ein drin­gen­des Tref­fen mit dem Lei­ter von Ende­sa auf La Pal­ma gebe­ten, „um eine Lösung für die Strom­ge­ne­ra­to­ren zu fin­den, die sich spe­zi­ell in der Gegend von Las Man­chas befin­den an der Kreu­zung von Cua­tro Cami­nos“, betont er.

10.30 UhrCabil­do La Pal­ma star­tet neue Tou­ris­mus­kam­pa­gne: Heu­te haben wir zusam­men mit der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln, der Regie­rung von Spa­ni­en und Pro­mo­tur die Tou­ris­mus­kam­pa­gne vor­ge­stellt, die mor­gen gestar­tet wird. Dies wird aus einer Rei­he von Maß­nah­men bestehen, die im Plan La Pal­ma Renace ent­hal­ten sind und einen Wert von 9,3 Mil­lio­nen Euro haben. Auch Rei­se­gut­schei­ne sind wie­der vorgesehen.

11.40 Uhr – Für Tou­ris­ten auf La Pal­ma hat sich nach dem Ende des Vul­kan­aus­bruchs fast alles wie­der nor­ma­li­siert. Die Ein­hei­mi­schen in den zer­stör­ten Gebie­ten lei­den jedoch immer noch unter den Fol­gen der Natur­ka­ta­stro­phe und haben teil­wei­se alles ver­lo­ren. Der Rei­se­ver­an­stal­ter Schau­ins­land-Rei­sen hat nun gemein­sam mit sei­ner Ziel­ge­biets­agen­tur auf den Kana­ren, Via­jes Cana­ri­as Euro­pa und sei­nen Hotel­part­nern eine Spen­den­ak­ti­on für die betrof­fe­nen Kin­der und Fami­li­en gestar­tet. Die­se Initia­ti­ve brach­te ins­ge­samt 75.000 Euro ein. Die­se Spen­den gehen an Fami­li­en und drei Schu­len, die durch den Vul­kan­aus­bruch kom­plett zer­stört wurden.

12.15 Uhr - Ein INVOL­CAN-Team führt heu­te CO2-Eff­lux-Mes­sun­gen durch und nimmt Boden­gas­pro­ben auf der gro­ßen Rou­te der Vul­ka­ne (El Pilar – Fuencaliente).

17.30 Uhr - Mit­tei­lung der IGN – In den letz­ten 7 Tagen, seit der letz­ten Mel­dung (am 25. um 9:00 UTC), wur­den 103 Erd­be­ben auf der Insel La Pal­ma geor­tet. Die Grö­ßen­ord­nun­gen lie­gen zwi­schen 0,4 und 2,2 (mbLg). 4 die­ser Erd­be­ben wur­den von der Bevöl­ke­rung schwach, mit Inten­si­tät II (EMS98) wahr­ge­nom­men.  Die Loka­li­sie­rung der Hypo­zen­tren setzt sich unter dem zen­tra­len Bereich von Cumbre Vie­ja in den­sel­ben Berei­chen wie in den ver­gan­ge­nen Tagen in Tie­fen zwi­schen 0 und 18 km fort. Drei Erd­be­ben mit Tie­fen zwi­schen 21 und 37 km wur­den in die­sem Zeit­raum geortet.

Das Netz der per­ma­nen­ten GNSS ‑Sta­tio­nen auf der Insel zeigt kei­ne signi­fi­kan­ten Ver­for­mun­gen, die mit vul­ka­ni­scher Akti­vi­tät in Ver­bin­dung gebracht wer­den könn­ten. Die Höhe des Kegels wird gemes­sen und ergibt einen Wert von 1.120 m. über dem Mee­res­spie­gel. Die Ent­nah­me von Fuma­rol­gas­pro­ben im Kra­ter des Haupt­ge­bäu­des wird fort­ge­setzt, eben­so wie die War­tung der in der Nähe ein­ge­setz­ten geo­che­mi­schen Instru­men­tie­rung, um die pos­tup­ti­ve Pha­se im Detail zu ver­fol­gen. Der Minis­ter für öffent­li­che Ver­wal­tung, Jus­tiz und Sicher­heit der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln und Direk­tor des Son­der­plans für Kata­stro­phen­schutz und Not­fall­maß­nah­men bei Vul­kan­ri­si­ken der Kana­ri­schen Inseln (PEVOLCA), Julio Pérez, hat die­sen Mon­tag die Anord­nung zur Ein­rich­tung der Über­gang der Vul­kan­ri­si­ko-Ampel auf der Insel La Pal­ma von Rot auf Gelb, womit der Insel­not­fall­plan von La Pal­ma (PEIN) in einer Not­fall­si­tua­ti­on der Stu­fe 1 bleibt, PEVOLCA wird zu einer Alarm­si­tua­ti­on und das Cabil­do über­nimmt das Not­fall­ma­nage­ment Das IGN setzt sei­ne Prä­senz auf der Insel fort, wo das CAVE (Cen­ter for Atten­ti­on and Erup­ti­on Sur­veil­lan­ce) ein­ge­rich­tet wur­de, um das Über­wa­chungs­netz zu war­ten, zu ver­dich­ten und zu verbessern.

17.50 Uhr - Der Direk­tor des Gesund­heits­be­reichs von La Pal­ma, Kili­an Sán­chez, die Lei­te­rin des Gesund­heits­diens­tes der Insel, Mer­ce­des Coel­lo, der For­scher des Uni­ver­si­täts­kran­ken­hau­ses Nues­tra Seño­ra de Can­del­aria, Cris­to Rodrí­guez, und zwei Fach­leu­te des Gesund­heits­be­reichs, der Arzt von der Grund­ver­sor­gung Fran­cis­co Fer­raz und die Fach­kran­ken­schwes­ter Car­men Dara­nas stell­ten heu­te Mor­gen auf La Pal­ma den Beginn des For­schungs­pro­jekts „Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung der Insel La Pal­ma wäh­rend des jüngs­ten Vul­kan­aus­bruchs“ vor.

Die­se Stu­die, die Teil der Sofort­maß­nah­men-Gesund­heits­stra­te­gie für die Insel La Pal­ma ist, wird im Rah­men des Son­der­plans für den Wie­der­auf­bau von La Pal­ma, an dem mehr als ein Dut­zend Gesund­heits­ex­per­ten von La Pal­ma als koope­rie­ren­de For­scher teil­neh­men, ana­ly­siert die Fol­gen, die sich aus dem Aus­bruch des Vul­kans Cumbre Vie­ja für die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung erge­ben kön­nen, und beglei­ten die teil­neh­men­den Pati­en­ten in den nächs­ten fünf Jahren.

18.15 Uhr - Regen, Gewit­ter und Stur­malarmGelb“ für La Pal­ma am Mittwoch.

Mittwoch, der 2. Februar 2022

8.45 Uhr – Der Beschäf­ti­gungs­plan des Cabil­do zur Gesun­dung von La Pal­ma mit all sei­nen Ein­satz­kräf­ten. Ins­ge­samt 257 Per­so­nen unter­stüt­zen unter ande­rem die Dienst­leis­tun­gen Infra­struk­tur, Umwelt, Per­so­nal oder Landwirtschaft

„Die Erho­lung der Insel hat für alle Prio­ri­tät, und in Rekord­zeit haben wir die­sen Plan auf den Weg gebracht, der zusätz­lich zu der Schaf­fung neu­er Arbeits­plät­ze die Wirt­schafts­tä­tig­keit ankur­belt“, sagt Arbeits­mi­nis­te­rin Raquel Diaz

12.12 Uhr - Die IUC ( Izquier­da Uni­da Cana­ria – klei­ne Par­tei im Wes­ten) schlägt die Strei­chung der Hypo­the­ken­schul­den der Men­schen vor, deren Gebäu­de durch den Vul­kan zer­stört wur­den. Ob da die Ban­ken mitspielen?

13.20 Uhr – Eine intel­li­gen­te Mas­ke, die das Mobil­te­le­fon benach­rich­tigt, wenn CO2-Grenz­wer­te über­schrit­ten wer­den. Der von der Uni­ver­si­tät Gra­na­da ent­wor­fe­ne FFP2-Pro­tek­tor sen­det eine tele­fo­ni­sche Nach­richt an den Benut­zer, wenn die emp­foh­le­nen Wer­te von Koh­len­di­oxid für die Gesund­heit über­schrit­ten werden.

13.30 Uhr - La Pal­ma hat sei­nen Wie­der­auf­bau­pro­zess nach dem Aus­bruch des Vul­kans Cabe­za begon­nen und wird mit der Trans­vul­ca­nia zu einem Hauch fri­scher Luft kom­mem, um den Puls wie­der­zu­be­le­ben. Der Pal­men-Ultra­trail hat sich zum größ­ten Sport­event auf La Pal­ma und zu einem inter­na­tio­na­len Maß­stab ent­wi­ckelt. Nach zwei Jah­ren Abwe­sen­heit – zuerst durch Covid und dann der Vul­kan. Die Aus­ga­be 2022 fin­det vom 20. bis 23. Okto­ber statt.

14.15 Uhr – Heu­te reg­net es auf allen Insel­tei­len von La Pal­ma ziem­lich gleich­mäs­sig. Auch der West­teil der Insel bekommt sei­nen Anteil ab. In der der ver­gan­ge­nen Nacht gab es Fall­win­de und Böen, die sich jetzt auf der Ost­sei­te aber abge­schwächt haben. Hier mehr Daten und Infos zum Wet­ter­ge­sche­hen.

14.45 Uhr - 684 Per­so­nen wur­den zusätz­lich ein­ge­stellt, um Häu­ser und Stra­ßen im Tal „aus­zu­gra­ben“. In die­sem Sin­ne wies der Prä­si­dent dar­auf hin, dass der Satz des außer­or­dent­li­chen Beschäf­ti­gungs- und Aus­bil­dungs­plans, mit dem auch die Aktio­nen des öffent­li­chen Unter­neh­mens Ges­plan, des Cabil­do und der Gemein­den Los Lla­nos de Ari­da­ne sowie Taza­cor­te und El Paso finan­ziert wer­den, „darf fast 700 Mit­ar­bei­ter ein­stel­len und es ist geplant, sie auf 1.671 zu erweitern“.

„Heu­te haben wir die Arbeit der beauf­trag­ten Teams gese­hen, eine spek­ta­ku­lä­re Arbeit, weil es schwie­rig ist, all die­se Asche zu ent­fer­nen, die gan­ze Häu­ser bedeckt, meh­re­re Meter hoch ist und in eini­gen Fäl­len den Ein­satz von Maschi­nen erfor­dert, aber in ande­ren muss man es wegen der Sen­si­bi­li­tät des Ortes von Hand machen“, erklär­te der Präsident.

 

  • Fort­set­zung folgt

Wetteraussichten für La Palma



12 Kommentare zu "Der Wiederaufbau nach den Vulkanschäden"

  1. Gabriele Balizs | 30. Januar 2022 um 14:01 | Antworten

    Hal­lo Manfred,

    ich fin­de die direk­te Spen­den­ak­ti­on für eine betrof­fe­ne Fami­lie sehr gut. Bis­her scheint es so, dass nur Fami­li­en mit ver­si­cher­ten Häu­sern Geld zurück­be­kom­men haben (von der Ver­si­che­rung). Über die öffent­li­che Hand aus den Spen­den­gel­dern sind noch kei­ne nen­nens­wer­ten Geld­be­trä­ge an die vom Vul­kan betrof­fe­nen Fami­li­en geflos­sen (3,5 Mio Euro geteilt durch 1300 Fami­li­en = ca. 2700 Euro pro Fami­lie, laut Dei­nem Bei­trag bzgl. Aus­sa­ge Cabil­do vom 18.01.2022). Der Wie­der­auf­bau der per­sön­li­chen Exis­ten­zen soll­te genau­so wich­tig sein, wie der der Strassen.
    Gibt es schon neue Infor­ma­tio­nen zu den Holz­häu­sern und den Stand­or­ten für neue Bebauungen?
    Ganz herz­li­chen Dank an Dich, dass Du uns wei­ter­hin so gut auf dem Lau­fen­den hälst Manfred!
    Herz­li­che Grüße
    Gaby

    • Manfred Betzwieser | 30. Januar 2022 um 14:30 | Antworten

      Hal­lo Gaby,

      nach mei­nen Infor­ma­tio­nen sind bereits 30 Holz­häu­ser an Betrof­fe­ne über­ge­ben wor­den. Ins­ge­samt sol­len es wohl 140 Häu­ser in Taza­cor­te, Los Lla­nos und El Paso wer­den. Der Stand­ort soll in El Paso in Nähe des Fried­hofs, in Los Lla­nos in der Nähe von Lidl und Taza­cor­te ist mir unbekannt.

  2. „da fri­sche Lava stän­dig in Bewe­gung und im Set­zen ist“ – ist das wie­der so eine aus-dem-Bauch-Behaup­tung oder gibts dafür eine Quel­le? Mei­nes Wis­sens ist ein­mal erstarr­te Lava fest und trag­fä­hig. Und da ist alle erstarrt.

    • Manfred Betzwieser | 31. Januar 2022 um 17:31 | Antworten

      Noch ist die Lava in den dicke­ren Schich­ten nur an der Ober­flä­che erstarrt. Unter­ir­di­sche Gän­ge und Höh­len wer­den ein­bre­chen. Das jetzt noch sehr hei­ße Mate­ri­al wird sich zusam­men zie­hen und die gesam­te Struk­tur ver­än­dern. Dafür brau­che ich kei­ne frem­de Quel­le. Das sind eige­ne Erfahrungen.

      • Dann wür­de ich mich mal dafür inter­es­sie­ren, wel­che eige­nen Erfah­run­gen Sie mit unter­ir­di­schen flüs­si­gen Lava­f­lüs­sen haben

        • Manfred Betzwieser | 1. Februar 2022 um 9:08 | Antworten

          Lie­ber Heinz,

          mit flüs­si­ger Lava natür­lich noch nicht. Bin aber schon in vie­le von der Ober­flä­che fest und sicher aus­se­hen­de alte Lava­schich­ten ein­ge­bro­chen. Zum Glück nie tie­fer als ein Meter. Hat aber immer an den Bei­nen Schram­men hinterlassen.

        • Hal­lo Heinz,
          vor weni­gen Tagen gab es das The­ma hei­ße Lava schon mal – 24.01., ab 9:00 Uhr: https://lapalma1.net/2022/01/22/konzentration-von-schwefeldioxid-und-andere-gasschwaden/
          Abge­se­hen davon, dass die Bag­ger immer noch sehr hei­ße Lavaklum­pen weg­bag­gern, daher nur lang­sam vor­an­kom­men, und die Bag­ger­fah­rer Gas­mas­ken tra­gen, was bei erkal­te­ter Lava nicht nötig wäre und bei war­men Tem­pe­ra­tu­ren kei­nen Spaß macht.

    • Wenn ein Bag­ger über die Krü­mel­ober­flä­chen fährt, hat sich das erle­digt. Und wie­so Sie „1 m Ein­bre­chen in alte Lava­strö­me“ als Begrün­dung für „Fri­sche Lava in stän­di­ger Bewe­gung“ anfüh­ren und das als Beleg mit „eige­ner Erfah­rung“ nen­nen, ersc­gließt sich mir über­haupt nicht, Also wird die PEVOLCA wohl ein­fach mal wie­der bewei­sen, dass man da sehr wohl bau­en kann und kei­ne Gefahr von „stän­di­ger Bewe­gung“ ist. Wie scha­de, dass sich hier mittl­wei­le fast alle Leu­te, die sich mit Vul­ka­no­lo­gie aus­ken­nen, aus­ge­klinkt haben. War­um wohl…

      • Hal­lo Heinz,
        dann soll­ten Sie sich für Ihre Fra­gen viel­leicht eine ande­re Infor­ma­ti­ons­quel­le suchen.

        Hal­lo Herr Betzwieser,
        ich kann nur sagen, dass ich mit den Infor­ma­tio­nen, die ich hier bekom­me sehr zufrie­den bin und weiß wie ich die­se ein­zu­ord­nen haben. Bit­te wei­ter­ma­chen ich lese nach wie vor täg­lich Ihre Seite.
        Ganz lie­be Grü­ße nach La Pal­ma und blei­ben Sie gesund.

      • War­um klin­ken Sie sich nicht auch aus?

      • Lie­ber Heinz, es IST nun mal Stand der Tech­nik, dass beim Stra­ßen­bau über Lava­zun­gen, die mehr als 2–3 m dick sind, vor­her eine geo­phy­si­ka­li­sche Son­die­rung mit Geo­so­nar oder ande­ren geeig­ne­ten Metho­den gemacht wird- egal ob die Stra­ße auf Island, Hawai oder irgend einer Vul­kan­in­sel gebaut wer­den soll. Lava­strö­me sind nun mal kei­ne homo­ge­nen Gebil­den, da gibt es Röh­ren, Bla­sen und Kaver­nen, Ein­schlüs­se von Asche­schich­ten und ver­bor­ge­ne Spal­ten, die sich auch noch Jahr­zehn­te nach dem Ende des Aus­bruchs ver­än­dern können.
        Den­ken Sie, die auf­wän­di­gen und teu­ren Son­die­rungs­ar­bei­ten, das Anboh­ren, Auf­spren­gen und Ver­fül­len sol­cher Hohl­räu­me wird von den Bau­fir­men aus Jux und Dol­le­rei gemacht? Selbst wenn die Deck­schicht dem Gewicht eines Bag­gers oder einer Rau­pe beim Bau stand­hal­ten sollt- die jah­re­lan­ge wech­seln­de Belas­tung durch dar­über fah­ren­de Autos kann einen Hohl­raum noch nach Jahr­zehn­ten zum Ein­sturz bringen.
        Nein, Man­fred hat schon recht: Ein paar Wochen oder Mona­te kön­nen in einer Lava­zun­ge noch vie­le Ver­än­de­run­gen ablau­fen, die die Sta­bi­li­tät der Deck­la­va wesent­lich beein­flus­sen. In drei, vier Jah­ren kann man viel­leicht dar­an den­ken, über die Kern­ge­bie­te der Lava­zun­gen mit dem Stra­ßen­bau anzu­fan­gen- vor­her ist das nicht zu verantworten.

  3. „Für Tou­ris­ten auf La Pal­ma hat sich nach dem Ende des Vul­kan­aus­bruchs fast alles wie­der normalisiert.“

    Das mag ja für die­je­ni­gen zutref­fen, die nicht ihre Unter­künf­te in der betrof­fe­nen Zone haben/hatten und auch kei­ne Nord-Süd­ver­bin­dung auf der West­sei­te benö­ti­gen. Wir jeden­falls, die immer über Wochen in Puer­to Naos gewohnt haben, hat sich das noch lan­ge nicht nor­ma­li­siert. Zumal man das End­ergeb­nis (ver­blei­ben­de Infra­struk­tur) aktu­ell nicht kal­ku­lie­ren kann. So wird dann der geplan­te Urlaub nach La Pal­ma zwar nicht gestri­chen, aber an ande­ren Orten statt­fin­den (müs­sen).

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    Anmer­kung noch zu den zu ‚über­brü­cken­den Lava­stre­cken‘, was für mich immer noch unter Berück­sich­ti­gung der von Ihnen genann­ten Gefah­ren schnel­ler geleis­tet wer­den könn­te, wenn man die aus dem Brü­cken­bau vor­han­de­nen tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten nutzt und über die Berei­che legt, wo Hohl­räu­me ermit­telt wur­den. Dazu wür­de ggf. auch das Ein­ram­men von Stahl­trä­gern die­nen, um die erfor­der­li­che Stabilität/Sicherheit zu erbrin­gen. Ver­mut­lich wird das aber nicht gemacht wer­den, da das wohl mehr kos­ten wür­de als ein­fach abzu­war­ten und dann eine Teer­de­cke dar­über zu legen. Mit ande­ren Wor­ten, war­um soll­te man vom ’nor­ma­len‘ Stra­ßen­bau Lösun­gen erwar­ten, die über den nor­ma­len Rah­men hin­aus­ge­hen? Busi­ness as usu­al könn­te man das nen­nen, was sich auch in Deutsch­land beob­ach­ten lässt.

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