Wave-Glider überwacht Lavadelta

Boot - Wave-Glider

Wave-Glider ein unbemanntes Wasserfahrzeug -

Plo­can über­wacht wei­ter­hin mit einem unbe­mann­ten Fahr­zeug, einem Wave-Gli­der, die Gewäs­ser in der Nähe des Lava­del­tas auf der West­sei­te von La Pal­ma. Noch immer dringt flüs­si­ge Lava über ein Röh­ren­sys­tem in das Meer ein. Des­halb gel­ten wei­ter die Mee­res­sperr­zo­ne von einer hal­ben See­mei­le und an den Küs­ten­or­ten La Bom­bil­la, Puer­to Naos und El Remo Sperr­ge­bie­te wegen zu hoher Gas­kon­zen­tra­ti­on.

Ein auto­no­mes Wel­len­glei­ter-Ober­flä­chen­fahr­zeug aus der Flot­te der Cana­ri­an Ocea­nic Plat­form (Plo­can) wur­de die­sen Don­ners­tag in Gewäs­sern in der Nähe des Hafens von Taza­cor­te in Betrieb genom­men, um die Auf­ga­ben der Beob­ach­tung und Über­wa­chung der Aus­wir­kun­gen des Vul­kans auf die Gewäs­ser und das Meer fort­zu­set­zen und das Öko­sys­tem zu überwachen.

Auf die­se Wei­se wird der „Wel­len­glei­ter“ mit wis­sen­schaft­li­chen Instru­men­ten aus­ge­stat­tet, die eine kon­ti­nu­ier­li­che Mes­sung von atmo­sphä­ri­schen und meteo­ro­lo­gi­schen Grö­ßen an der Ober­flä­che sowie von Salz­ge­halt, Tem­pe­ra­tur, gelös­tem Sauer­stoff und Mee­res­rau­schen im Was­ser ermöglichen.

Ich ken­ne den Wave-Gli­der bereits vom Vul­kan­aus­bruch auf El Hierr­ro in den Jah­ren 201112. Hier­zu der dama­li­ge Bei­trag mit den Einzelheiten.

unbemanntes Boot - Wave-Glider

Inzwi­schen wur­de der Wave-Gli­der aus­ge­baut und moder­ni­siert. Da an den West­küs­te von La Pal­ma neben den neu ent­stan­de­nen Lava­del­tas, kon­zen­triert wich­ti­ge Popu­la­tio­nen von Walen leben, wur­de der Wel­len­glei­ter mit einem Hydro­phon aus­ge­stat­tet, um ihre Anwe­sen­heit und das Ver­hal­ten zu erken­nen und bes­ser stu­die­ren zu können.

Auch das Forschungschiff Ángeles Alvariño liegt weiter vor der Küste

Das neu­es­te und moderns­te For­schungs­schiff Ánge­les Alva­ri­ño vom Spa­ni­schen Insti­tut für Ozea­no­gra­phie (IEO) unter­such­te wei­ter die jüngs­ten vul­ka­ni­schen Akti­vi­tä­ten an der West­küs­te von La Pal­ma. Ges­tern gab es wahr­schein­lich einen Per­so­nal­wech­sel, da es vom Hafen in San­ta Cruz de La Pal­ma wie­der in das Ein­satz­ge­biet gestar­tet ist. Vor Jah­ren hat­te ich Gele­gen­heit an Bord mir die tech­ni­sche Ein­rich­tung etwas näher unter die Lupe zu neh­men. Hier der dama­li­ge Bei­trag.

12.00 Uhr - Ende­sa ver­si­chert den Ein­woh­nern von La Man­chas, dass die Grup­pen des mobi­len Wär­me­kraft­werks nur im Not­fall hoch­ge­fah­ren wer­den, um die Geräusch­ku­lis­se gering zu hal­ten. Im Moment sei­en es nur Pro­be­läu­fe. Nur wenn das pro­vi­so­risch instal­lier­te Lei­tungs­netz zusam­men bricht, kom­men die Gene­ra­to­ren zum Ein­satz. Also ent­we­der kei­nen Strom oder die befris­te­te Lärm- und Abgas­be­läs­ti­gung in Kauf nehmen.

13.30 Uhr – Mehr als hun­dert asso­zi­ier­te Ärz­te ver­schie­de­ner Diens­te – dar­un­ter Chir­ur­gen, Anäs­the­sis­ten und Not­ärz­te – haben die Peti­ti­on zur Been­di­gung der Füh­rung des Insu­lar-Mother-Child Uni­ver­si­ty Hos­pi­tal Com­plex (CHUIMI) unter­zeich­net . Das Doku­ment wur­de heu­te Nach­mit­tag in der Zen­tra­le des kana­ri­schen Gesund­heits­diens­tes in der Haupt­stadt Gran Cana­ri­as registriert.

Die „erns­te Situa­ti­on“ der Ver­sor­gung des Gesund­heits­zen­trums, die „Pre­ka­ri­tät“ der Fach­kräf­te, eine „ver­al­te­te Infra­struk­tur“, die die Bedürf­nis­se der Bevöl­ke­rung nicht abdeckt, kamen zu dem „desas­trö­sen Manage­ment“ der letz­ten Jah­re und dem „Ver­sor­gungs­cha­os“. »Daher hat, ver­ur­sacht durch die Covid-Pan­de­mie, die Kapa­zi­tät der Ange­hö­ri­gen der Gesund­heits­be­ru­fe an ihre Gren­zen gebracht. Vie­le Pati­en­ten kön­nen durch die hohe Anzahl von Covid Pati­en­ten nicht behan­delt oder ope­riert wer­den. Daher steigt die Todes­zahl dramatisch.

15.40 Uhr – Dies ist das neue Lava­del­ta des Vul­kans Cabe­za an die­sem kal­ten Tag des 2. Febru­ar 2022. Die Dampf­säu­len zei­gen, dass die Tem­pe­ra­tur im jüngs­ten Ter­rain Spa­ni­ens auch Mona­te spä­ter noch sehr hoch ist.

17.40 Uhr – Das Minis­te­ri­um für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­bau der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln hat unter der Lei­tung von Sebas­tián Fran­quis über das öffent­li­che Unter­neh­men Viso­can die Lie­fe­rung von Häu­sern an die vom Aus­bruch des Vul­kans Cumbre Vie­ja betrof­fe­nen Fami­li­en fort­ge­setzt die von heu­te zu den ers­ten 16, die in Los Lla­nos de Ari­da­ne der För­de­rung von 29 Häu­sern gelie­fert wer­den, die vor eini­gen Wochen von der öffent­li­chen Gesell­schaft in Mon­ta­ña Tenis­ca erwor­ben wurden.

18.00 Uhr – La Pal­ma fällt auf­grund der Ver­bes­se­rung sei­ner epi­de­mio­lo­gi­schen Indi­ka­to­ren auf­grund von COVID-19 auf Alarm­stu­fe 3. Die Stu­fen­än­de­rung wird die­sen Frei­tag, den 4. Febru­ar, um 00:00 Uhr wirksam

Freitag, der 4. Februar 2022

8.45 Uhr – Pan­ora­ma­auf­nah­me vom Kra­ter des Vul­kan Cabeza

Vulkankrater

9.00 Uhr – Der Stadt­rat von El Paso dankt CICAR (Gru­po Cabre­ra Medi­na) für die Soli­da­ri­tät, die sie seit dem ers­ten Moment des Aus­bruchs des Vul­kans Cumbre Vie­ja mit der Gemein­de gezeigt hat, indem sie ihre Fahr­zeu­ge im Not­fall kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt hat. Es sind ins­ge­samt 15 Fahr­zeu­ge (Trans­por­ter, Gelän­de­wa­gen, Pkw und gemisch­te Fahr­zeu­ge), mit denen der Stadt­rat in die­sen vier Mona­ten die Auf­ga­ben des Zivil­schut­zes, der Ver­tei­lung von Nah­rungs­mit­teln und Aus­rüs­tung und der Ver­sor­gung beglei­tet hat und bis heu­te wahrnimmt.

9.15 Uhr – Die Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln hat bereits 251,64 Mil­lio­nen Euro an Hil­fe für die vom Vul­kan Betrof­fe­nen bereit­ge­stellt. Die über­wie­gen­de Mehr­heit, etwa 113,4 Mil­lio­nen, wur­de für Woh­nun­gen und Unter­künf­te bereit­ge­stellt. Bis zum 3. Febru­ar 2022 sind bis­her 5.184 Anträ­ge im Betrof­fe­nen­re­gis­ter ein­ge­gan­gen, davon sind 4.650 bereits in Bear­bei­tung (89,70 %).

11.10 Uhr – Das Minis­te­ri­um für Land­wirt­schaft, Vieh­zucht und Fische­rei der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln wird die der­zei­ti­gen Bewäs­se­rungs­net­ze von La Cruz-Ber­me­ja und die Haci­en­das von Argu­al und Taza­cor­te (La Pal­ma) mit einer iso­lier­ten Flä­che von etwa 80 Hekt­ar ver­bin­den in der Mit­te der bei­den gro­ßen Lava­strö­me durch den Cami­no de San Isidro, an der Küs­te von Taza­cor­te, in die Gegend von El Per­di­do bis zu den unte­ren Hän­gen des Ber­ges Todo­que neu auf­bau­en. Es han­delt sich um eine Arbeit im Wert von 850.000 Euro.

11.30 Uhr - Das Minis­te­ri­um für Tou­ris­mus, Indus­trie und Han­del der Regie­rung der Kana­ri­schen Inseln eröff­ne­te am ver­gan­ge­nen Mon­tag die Regis­trie­rungs­frist für Unter­neh­men im Sek­tor La Pal­ma, um von dem zusam­men mit der Zen­tral­re­gie­rung gestar­te­ten Tou­ris­ten­gut­schein­pro­gramm im Gesamt­wert von 6,6 Mil­lio­nen Euro zu pro­fi­tie­ren. Davon ent­fal­len 5,6 Mil­lio­nen auf 20.000 Gut­schei­ne im Wert von je 250 Euro, wäh­rend die rest­li­chen Mil­lio­nen Euro in regio­na­le und natio­na­le Wer­be­ak­tio­nen inves­tiert wer­den, die das Inter­es­se an einer Rei­se nach La Pal­ma stei­gern wer­den. Hin­zu kom­men die 2,65 Mil­lio­nen Euro für Anrei­ze zur Flug­ver­bin­dung zur Insel. Dazu wer­de ich noch etwas schrei­ben, wenn mehr bekannt ist.

13.00 Uhr - Sozia­le, öko­lo­gi­sche und wirt­schaft­li­che Nach­hal­tig­keit müs­sen Vor­rang haben und Spe­ku­la­tio­nen ver­mie­den wer­den. Das ist das Ziel der Insel­re­gie­rung auf dem Weg zu einer post­vul­ka­ni­schen wirt­schaft­li­chen und ter­ri­to­ria­len Umstel­lung auf La Pal­ma. Ideen und Zie­le, die sich wie Schall und Rauch anhö­ren. Solan­ge Regie­rungs­mit­glie­der gro­ße Län­de­rei­en im Vul­kan­ge­biet besit­zen und die­se nicht der All­ge­mein­heit zur Ver­fü­gung stel­len, glau­be ich nicht an die Umset­zung die­ser Vorschläge.

16.00 Uhr - Die Coro­na Alarm­stu­fen nach Inseln wur­den gera­de aktua­li­siert. Mehr auf der Coro­na-Sei­te.

18.00 Uhr – Der König und die Köni­gin von Spa­ni­en wer­den am 24. Febru­ar zu Ehren und zur Unter­stüt­zung der Bewoh­ner der Insel nach dem Vul­kan­aus­bruch an einem insti­tu­tio­nel­len Akt auf La Pal­ma teil­neh­men. Don Feli­pe und Doña Leti­zia wer­den vom Prä­si­den­ten der Zen­tral­re­gie­rung, Pedro Sán­chez, beglei­tet. Pedro Sán­chez hat auch die XXVI. Kon­fe­renz der Prä­si­den­ten der auto­no­men Gemein­schaf­ten auf La Pal­ma ein­be­ru­fen. Das Tref­fen fin­det am Frei­tag, dem 25. Febru­ar, per­sön­lich auf der Insel statt.

Samstag, der 5. Februar 2022

9.20 Uhr – In der ver­gan­ge­nen Nacht nur leich­te Erd­be­ben bis ML1,9 aus 3 bis 24 Kilo­me­ter Tiefe.

10.00 Uhr – Kana­ri­sche Regie­rung beginnt mit der Coro­na Dees­ka­la­ti­on, um die Wirt­schaft zu reak­ti­vie­ren und die Pan­de­mie­mü­dig­keit auf den Kana­ri­schen Inseln zu lin­dern. Ab kom­men­den Don­ners­tag kei­ne Mas­ken­pflicht mehr im Freien.

12.00 Uhr - „Noch nie hat es in Spa­ni­en eine so gro­ße Soli­da­ri­tät gege­ben.“ So äußer­te sich Dom­in­go Pérez, Pro­vinz­se­kre­tär des Roten Kreu­zes, in Bezug auf die „Wel­le der Soli­da­ri­tät“, die auf­grund des Vul­kan­aus­bruchs in Form von Spen­den auf La Pal­ma ange­kom­men ist. Und es sind mehr als 20 Mil­lio­nen Euro, die auf den Kon­ten gesam­melt wur­den, die die öffent­li­chen Ver­wal­tun­gen für die­sen Zweck frei­ge­ge­ben haben. Obwohl die Spen­den­quo­te zurück­ge­gan­gen ist, sieht Pérez dies als „natür­lich“ an. „Wir sind nicht mehr die Titel­sei­te der Nach­rich­ten, und es müs­sen Anstren­gun­gen unter­nom­men wer­den, um die Men­schen dar­an zu erin­nern, dass wir bei­spiels­wei­se beim Roten Kreuz wei­ter­hin ver­wal­ten und hel­fen. Jetzt suchen wir Hil­fe von Unter­neh­men und Ver­wal­tun­gen, um mehr Mit­tel zu bekom­men, da Spen­den von Ein­zel­per­so­nen bereits anek­do­tisch sind.“

Sonntag, der 6. Februar 2022

9.20 Uhr – Nur ver­ein­zel­te leich­te Erd­be­ben. Die GPS Ver­for­mungs­da­ten von La Pal­ma sind nor­mal und die Luft­qua­li­tät in Los Lla­nos und El Paso im grü­nen Bereich. Pro­blem gibt es nur noch direkt am Kra­ter und im Küs­ten­be­reich um Puer­to Naos.

14.40 Uhr - Erst­flug der neu­en Stre­cke zwi­schen der Insel La Pal­ma und dem Flug­ha­fen Paris Orly. Was soll die­ser Schwach­sinn mit den gekauf­ten und sub­ven­tio­nier­ten Flü­gen? Küm­mert Euch erst ein­mal um die Men­schen hier, die ihr kom­plet­tes Hab und Gut ver­lo­ren haben. Raúl Cama­cho, Tou­ris­mus­mi­nis­ter von La Pal­ma hat dafür kein Ver­ständ­nis oder ver­steht die Pro­ble­ma­tik nicht ein­mal im Ansatz.

 

Montag, der 7. Februar 2022

10.40 UhrCar­los Cabre­ra: „Die Ent­sal­zungs­an­la­gen waren ein Erfolg, die Was­ser­qua­li­tät ist gut“. Sie waren zu ihrer Zeit eine Maß­nah­me, die auf­grund der Dring­lich­keit der Bereit­stel­lung von Was­ser zur Bewäs­se­rung des pro­duk­tivs­ten land­wirt­schaft­li­chen Gebiets von La Pal­ma ergrif­fen wur­de; und obwohl ihre Anwe­sen­heit auf La Pal­ma nie gern gese­hen wur­den; Meer­was­ser­ent­sal­zungs­an­la­gen haben ihre Mis­si­on erfüllt und blei­ben auch noch solan­ge, bis das Was­ser-Rings­sys­tem wie­der funktioniert.

  • Fort­set­zung folgt

 

Wetteraussichten für La Palma



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