Vulkankrise stoppte rabiat den Tourismus auf La Palma

Lavaströme - Vulkankrise

Vulkankrise brachte den Tourismus fast zum Erliegen -

Die Vul­kan­kri­se führ­te auf La Pal­ma im ers­ten Quar­tal des Jah­res zu einem Rück­gang der Über­nach­tun­gen um -71,5 %. Zah­len im Ver­gleich zur Zeit der Coro­na Vor­pan­de­mie im Jah­re 2019.

Die Hotel- und Nicht-Hotel­be­trie­be in der Gesamt Pro­vinz San­ta Cruz de Tene­ri­fe haben das ers­te Quar­tal die­ses Jah­res mit  7,2 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen abge­schlos­sen und sind mit 22,3 % sind noch weit ent­fernt vom glei­chen Zeit­raum im Jahr 2019.

Nach Inseln weist nur El Hier­ro posi­ti­ve Pro­zent­sät­ze im Ver­gleich zum ers­ten Quar­tal 2019 in Bezug auf  Über­nach­tun­gen  (13.684, +2,73 %) auf. Im Fall von La Gome­ra lagen die Über­nach­tun­gen im ers­ten Quar­tal bei 193.059, ‑30,4 % im Ver­gleich zu 2019; und auf Tene­rif­fa erreich­ten sie 6,88 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen (-19,6 %).

In Bezug auf die  Gesamt­ein­nah­men aus Hotels schließ­lich schloss Tene­rif­fa die­ses Quar­tal mit ‑11,3 % im Ver­gleich zum glei­chen Zeit­raum des Jah­res vor der Pan­de­mie mit ins­ge­samt 358,09 Mil­lio­nen Euro Ein­nah­men in die­sen drei Mona­ten ab, wäh­rend La Pal­ma erneut die eine war mit dem größ­ten pro­zen­tua­len Rück­gang mit ‑64,5 % (4,32 Mio. Euro); La Gome­ra ver­zeich­ne­te einen Rück­gang von ‑18 % (9,37 Mil­lio­nen Euro der Gesamt­ein­nah­men) und El Hier­ro war die ein­zi­ge Insel, auf der die­ser Indi­ka­tor um 43,1 % (791.185 Euro) anstieg. Ins­ge­samt ist die Gesamt-Pro­vinz immer noch ‑12,96 % davon ent­fernt, die Daten von 2019 zu erreichen.

Fehlende Hotels und Ferienwohnungen

Die Lava­strö­me wäh­rend der Vul­kan­kri­se haben vie­le Ferienhäuser/Wohnungen völ­lig zer­stört und unter meter­di­cken Basalt­schich­ten begra­ben. Das zweit­größ­te Feri­en­zen­trum Puer­to Naos wur­de wohl nicht ver­schüt­tet, bleibt aber wei­ter wegen zu hoher Gas­kon­zen­tra­ti­on gesperrt.

Auch die feh­len­de Infra­struk­tur, kei­ne Stra­ßen­ver­bin­dun­gen, an vie­len Ecken kein Trink­was­ser und Strom machen La Pal­ma nicht gera­de zum begehr­ten Rei­se­ziel. Auch für Wan­de­rer blei­ben vie­le Wan­der­we­ge gesperrt. Nur die Ost, Süd und Nord­sei­te der Insel sind ohne Ein­schrän­kun­gen nutz­bar. Abge­se­hen von den zur Zeit vie­len Stra­ßen­bau­stel­len, ist aber auch hier viel Geduld erforderlich.

Erschwe­rend kom­men für den Tou­ris­mus auch die stark gestie­ge­nen Prei­se für Flü­ge, Unter­kunft, Kraft­stoff und Lebens­mit­teln durch den Ukrai­ne-Krieg hinzu.

Alles wird sich bestimmt wie­der ein­ren­ken, aber es braucht sei­ne Zeit. Bis Weih­nach­ten 2022 sieht die Insel sicher wie­der etwas bes­ser aus. Das ist zumin­dest mei­ne Hoffnung.

Samstag, der 30. April 2022

9.10 UhrInvol­can – Wir arbei­ten wei­ter am Kra­ter des Aus­bruchs von La Pal­ma. Die Pro­ben­ent­nah­me von Gasen bleibt ent­schei­dend, um den vul­ka­ni­schen Pro­zess in sei­ner pos­te­rup­ti­ven Pha­se zu verstehen.

13.30 Uhr – Das Erho­lungs­ge­biet Refu­gio Pared Vie­ja in Bre­ña Alta wird wie­der geöff­net. Das Refu­gio liegt eini­ge Kilo­me­ter unter­halb von El Pilar auf der Ost­sei­te von La Palma.

13.40 Uhr- Spe­zia­lis­ten der Guar­dia Civil aus Madrid mes­sen wei­ter­hin die Gas­kon­zen­tra­ti­on in La Bom­bil­la und Puer­to Naos. Die Mess­wer­te sind wei­ter­hin hoch, sodass der Auf­ent­halt in die­sen Gebie­ten ein hohes Risi­ko für die Gesund­heit der Men­schen darstellt.

Sonntag, der 1. Mai 2022

9.00 Uhr – Das Vul­ka­no­lo­gi­sche Insti­tut der Kana­ri­schen Inseln (INVOLCAN) wird ab Mon­tag, dem 2. Mai, ein Netz­werk von Mess­ge­rä­ten bestehend aus 30 Sta­tio­nen im Erd­ge­schoss (auf Stra­ßen­ni­veau) in Häu­sern und Gebäu­den in Puer­to Naos instal­lie­ren, dank der Zusam­men­ar­beit mit den Eigen­tü­mern die­ser Immo­bi­li­en. Der Zweck die­ses Beob­ach­tungs­netz­werks besteht dar­in, die Über­wa­chung der Koh­len­di­oxid­kon­zen­tra­ti­on (CO2) in der Umge­bungs­luft in Wohn­ge­bäu­den in Puer­to Naos zu intensivieren.

Grü­ne Punk­te sind die neu­en Gerä­te – Rot die bereits vor­han­de­nen Instrumente.

9.15 Uhr – Es gibt mehr als 1.600 kata­lo­gi­sier­te und regu­lier­te Bet­ten, die durch den Vul­kan­aus­bruch von La Pal­ma iso­liert oder ver­schüt­tet wur­den. Eine ähn­li­che Zahl wird für Bet­ten „in Beher­ber­gungs­nut­zung“ berech­net, die nicht offi­zi­ell in den Auf­zeich­nun­gen gezählt wur­den. Dies ent­spricht ins­ge­samt fast 20% weni­ger des Hotel- und Nicht-Hotel­an­ge­bots der Isla Boni­ta. Hin­zu kommt der dras­ti­sche Abbau von Miet­wa­gen in Zei­ten der Pan­de­mie, in denen ein Groß­teil der ver­füg­ba­ren Res­sour­cen dem Markt ent­zo­gen wurde.

15.20 Uhr – Am gest­ri­gen Sams­tag wur­de in der sevil­lani­schen Gemein­de Pilas mit dem Soli­da­ri­täts-Sit-in von mehr als 1.500 Men­schen zuguns­ten der vom Vul­kan­aus­bruch auf der Insel La Pal­ma betrof­fe­nen Men­schen ein Bild für die Geschich­te voll­bracht. Zu die­sem Zweck haben der Stadt­rat von Pilas und der ört­li­che Unter­neh­mer­ver­band das mit 500 Metern längs­te Sofa Spa­ni­ens her­ge­stellt, mit dem wohl­tä­ti­gen Zweck, den vom Vul­kan Betrof­fe­nen zu helfen.

Die 250 Zwei-Meter-Modu­le, aus denen die­ses beein­dru­cken­de Halb­ki­lo­me­ter-Sofa besteht, wer­den für neu gebau­te Häu­ser und Gebäu­de auf der Insel La Pal­ma verwendet.

Montag, der 2. Mai 2022

10.15 Uhr – Die Arbei­ten zur Urba­ni­sie­rung von zwei Grund­stü­cken auf La Pal­ma, auf denen 121 Fer­tig­häu­ser für die vom Vul­kan Cumbre Vie­ja Betrof­fe­nen errich­tet wer­den, haben am Frei­tag begon­nen, wie das Minis­te­ri­um für öffent­li­che Arbei­ten, Ver­kehr und Woh­nungs­bau mit­teil­te. Die Grund­stü­cke befin­den sich in El Paso und Los Lla­nos de Aridane.

11.15 UhrVor­schlagDer Vul­kan­aus­bruch 2011 vor El Hier­ro. Eine Doku­men­ta­ti­on über den Ablauf und die Ereig­nis­se aus­führ­lich in mei­nem Buch oder E‑Book festgehalten.


15.30 UhrDas Cabil­do stellt die vom Vul­kan betrof­fe­ne San Isidro-Stra­ße voll­stän­dig wie­der her. Die zwei­te Pha­se die­ser Akti­on, auf einer Stre­cken­län­ge von mehr als 70 Metern, ermög­licht ab heu­te um 19:00 Uhr den Zugang zu land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen und einer durch den Lava­strom iso­lier­ten Häuserzeile.

  • Fort­set­zung folgt

Wetteraussichten für La Palma



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