Dampf- und Gassäulen über dem La Palma Vulkan

Dampf- und Gassäulen prägen noch lange das Bild -

Die Dampf- und Gas­säu­len, die wei­ter­hin vom Kegel des La Pal­ma-Vul­kans Cabe­za aus­ge­sto­ßen wer­den, beob­ach­ten die Bewoh­ner des Ari­dane-Tals auf­merk­sam. Nach mehr als zwei Mona­te nach­dem die erup­ti­ve Akti­vi­tät des Vul­kans erlo­schen ist, strö­men noch gro­ße Men­gen von Gasen am Kra­ter aus.

Es sind meist Schwe­fel­di­oxid und ande­re gefähr­li­che Gase, aber auch Was­ser­dampf oder Heli­um, die nur weni­ge Meter tie­fer in der noch flüs­si­gen Magma/Lava pro­du­ziert wer­den. Es sind nor­ma­le post-erup­ti­ve Pro­zess, die nach einer Erup­ti­on an vie­len Vul­ka­nen zu beob­ach­ten sind. Für die Wis­sen­schaft sind es kei­ne Indi­ka­to­ren für ein erneu­tes Auf­flam­men der Vul­kan­ak­ti­vi­tät. Die­ser Pro­zess kann noch lan­ge dau­ern, bis sich der Vul­kan end­gül­tig schla­fen legt.

Wis­sen­schaft­ler des Natio­nal Geo­gra­phic Insti­tu­te (IGN) und des Vol­ca­no­lo­gi­cal Insti­tu­te of the Cana­ry Islands (Invol­can) über­wa­chun­gen wei­ter die vul­ka­ni­schen Akti­vi­tät und füh­ren täg­lich Mes­sun­gen die­ser phy­si­ka­li­schen Signa­le an der Ober­flä­che und in der Umge­bung der Kra­ter durch.

Meh­re­re Teams von Wis­sen­schaft­lern blei­ben wei­ter auf La Pal­ma um auch die Vor­kom­men von Lava­strö­men im Tal und im Küs­ten­be­reich zu beob­ach­ten, wo die schäd­li­chen Gase wei­ter ver­hin­dern, dass Ein­woh­ner von Puer­to Naos, La Bom­bil­la und El Remo in ihre Häu­ser zurück­keh­ren können.

Noch fließt unter­ir­disch Lava oder es haben sich in den gro­ßen Lava­strö­men rich­ti­ge Lava­seen ent­wi­ckelt, die lang­sam aus­ga­sen. Das braucht sei­ne Zeit und kann noch vie­le Mona­te andau­ern. Zur­zeit arbei­ten die Vul­ka­no­lo­gen und Geo­lo­gen dar­an, den Zustand der Räu­me zu fin­den und mit Mes­sun­gen das Gefah­ren­po­ten­ti­al ein­zu­gren­zen, um den „Wiederaufbau“-Prozess aller besie­del­ten und pro­duk­ti­ven Gebie­te des Ari­dane-Tals zu beschleunigen.

Der Tourismus leidet seit Jahren

Die Hotel­ein­nah­men in der Pro­vinz San­ta Cruz de Tene­ri­fe erreich­ten im Janu­ar 106 Mil­lio­nen Euro, eine Zahl, die deut­lich über den 12,2 Mil­lio­nen im Jahr 2021 liegt, aber immer noch 28,5 % unter dem Janu­ar 2019, als vor der Pan­de­mie, als 148,5 Mil­lio­nen ein­ge­nom­men wur­den, so die ver­öf­fent­lich­ten Daten am Mon­tag von Ashotel.

Hotel - Dampf- und Gassäulen

Hotel Haci­en­da San Jor­ge in Los Can­ca­jos auf der Ostseite

Nach Inseln über­stieg Tene­rif­fa 101 Mil­lio­nen Euro, wäh­rend die Zah­len der „grü­nen Inseln“ bei 1,03 Mil­lio­nen Euro auf La Pal­ma, 3,17 Mil­lio­nen Euro auf La Gome­ra und 277.000 Euro auf El Hier­ro lagen, der ein­zi­gen Insel, die dies­be­züg­lich bes­se­re Daten auf­weist als 2019, mit einem Wachs­tum von mehr als 57 %.

Nach Inseln ist La Pal­ma mit 30.680 Über­nach­tun­gen die­je­ni­ge, die am stärks­ten unter der Pan­de­mie­kri­se lei­det, mit einem Rück­gang von 77 % im Ver­gleich zum glei­chen Monat des Jah­res 2019, da noch die Aus­wir­kun­gen des Vul­kan­aus­bruchs hin­zu­ka­men, was immer noch der Fall ist und kei­ne kurz­fris­ti­ge Erho­lung in Sicht ist.

Auch sind vie­le Feri­en­häu­ser im West­teil durch die Erup­ti­on zer­stört wor­den, die nicht von heu­te auf mor­gen wie­der auf­ge­baut wer­den kön­nen. In der Struk­tur wird sich im Tou­ris­mus eini­ges ändern und ande­re Insel­tei­le in Zukunft mehr Gäs­te bewir­ten dürften.

12.20 Uhr – Die mobi­le Was­ser­ver­tei­lung in dem vom Vul­kan betrof­fe­nen Gebiet leis­tet fast tau­send Lie­fe­run­gen. Die Fahr­zeu­ge zur Ver­tei­lung von Was­ser zur Rei­ni­gung an die vom Vul­kan­aus­bruch betrof­fe­nen Häu­sern hat seit der Ein­füh­rung die­ses von Ceco­pin koor­di­nier­ten Diens­tes in der zwei­ten Janu­ar­wo­che fast tau­send Lie­fe­run­gen im süd­li­chen Not­fall­ge­biet getätigt.

Um die­se Auf­ga­be fort­zu­set­zen, wird die­ser Ser­vice nächs­te Woche eine zwei­te Was­ser­stel­le in der Nähe von San Nicolás haben, die vom Stadt­rat von Los Llanos de Ari­dane akti­viert wird.

Vor der Bode­ga Tamanca

13.00 Uhr -Tau­send Stim­men „schrei­en“ nach Lösun­gen für die vom Vul­kan betrof­fe­nen Fami­li­en. Nach Berech­nun­gen der ört­li­chen Poli­zei haben sich rund tau­send Men­schen in Los Llanos de Ari­dane (La Pal­ma) ver­sam­melt, die von den ver­schie­de­nen Nach­bar­schafts­ver­bän­den ein­be­ru­fen und vom Aus­bruch der Cumbre Vie­ja betrof­fen waren, um Lösun­gen und mehr Schnel­lig­keit bei der Hil­fe zu fordern.

Wäh­rend des Mar­sches wur­den Slo­gans geru­fen, in denen sie eine schnel­le­re Hil­fe­leis­tung, mehr Bür­ger­be­tei­li­gung beim Wie­der­auf­bau der Insel und eine „ech­te“ Lösung des Woh­nungs­pro­blems for­der­ten, das durch den Aus­bruch von La Pal­ma ent­stan­den ist, mit mehr als 2.000 noch eva­ku­ier­ten Menschen.

Es wird jetzt auch lang­sam Zeit, alle Kräf­te und finan­zi­el­le Mit­tel auf die­ses Ziel zu kon­zen­trie­ren. Die­se Men­schen haben kein Zuhau­se und woh­nen wei­ter in Hotels, ihrem Wohn­wa­gen oder bei Freun­den. Eine schnel­le Lösung und Schaf­fung von Wohn­raum ist die bes­te Mög­lich­keit die­ses Pro­blem zu lösen.

Sonntag, der 27. Februar 2022

8.40 Uhr - Der Him­mel im Mor­gen­grau­en bekommt einen neu­en Besu­cher. Saturn wird anfan­gen, nach Osten zu zei­gen und Mer­kur ablö­sen, der all­mäh­lich in die Hel­lig­keit der Mor­gen­däm­me­rung über­geht. Höher über dem Hori­zont seht Ihr Venus und Mars, die am 27. fast auf einer Linie mit dem Mond stehen.

10.20 Uhr - Satel­li­ten-Auf­nah­me zeigt, wie heiß das Lava­feld noch immer ist.

Das an die­sem Sonn­tag­mor­gen auf­ge­nom­me­ne Satel­li­ten­bild zeigt die Wär­me­kon­zen­tra­ti­on an ver­schie­de­nen Punk­ten im Zen­trum des Lava­felds, haupt­säch­lich im Todo­que-Gebiet. Es gibt auch Punk­te inten­si­ver Hit­ze in der Küs­ten­zo­ne des Lava­del­tas oder der Faja­na und natür­lich im Kegel, wo die Kra­ter des Vul­kans ent­stan­den sind. Es muss dar­an erin­nert wer­den, dass die neu­es­ten Infor­ma­tio­nen der Wis­sen­schaft­ler, die den Vul­kan noch unter­su­chen, von mehr als 800 Grad im Kegel und mehr als 500 Grad in Berei­chen des Lava­felds sprachen.

Genau aus die­sem Grund sind die Bag­ger, die auf die­sem Lava­feld arbei­ten, um eine Nord-Süd-Ver­bin­dungs­stra­ßen im Ari­dane-Tal zu schaf­fen, gezwun­gen, ihre Arbei­ten bis zur Abküh­lung einzustellen.

Rosenmontag, der 28. Februar 2022

8.30 Uhr – Fast alle Kar­ne­vals­ver­an­stal­tun­gen fal­len wegen der Coro­na-Pan­de­mie auf La Pal­ma aus. Der letz­teDia de Los India­nos“ war Anfang März 2020 kurz vor Beginn der Pandemie.

8.40 UhrSpa­ni­en wird den Luft­raum für rus­si­sche Flug­ge­sell­schaf­ten sper­ren. Gemäß den von der Euro­päi­schen Uni­on fest­ge­leg­ten Koope­ra­ti­ons­richt­li­ni­en wird sich die­se Maß­nah­me auf Flü­ge aus­wir­ken, die von rus­si­schen Flug­ge­sell­schaf­ten durch­ge­führt wer­den und den spa­ni­schen Luft­raum nutzen.

10.45 Uhr – Die Abtei­lung für Infra­struk­tu­ren des Cabil­do de La Pal­ma star­tet die­se Woche die Wie­der­her­stel­lung neu­er Stra­ßen im Ari­dane-Tal, die vom Vul­kan­aus­bruch betrof­fen sind, was den Zugang zu etwa fünf­zig Häu­sern ermög­li­chen wird, die durch die Wir­kung der Lava­strö­me iso­liert wurden.

Der Vize­prä­si­dent des Cabil­do und Minis­ter für Infra­struk­tur, Bor­ja Per­do­mo, hat ange­ge­ben, dass es vier Pfa­de gibt, auf denen die Maschi­ne­rie bereits seit letz­tem Frei­tag arbei­tet, der Pfad von La Aldea. Die ande­ren drei sind die Wege Anice­to, Mar­ta und Todo­que, die die­se Woche beginnen.

12.40 UhrLebens­mit­tel, Auto­mo­bil, Tech­no­lo­gie und Ener­gie, die vom Krieg in der Ukrai­ne am stärks­ten betrof­fe­nen Sektoren.

Die Lebensmittel‑, Automobil‑, Tech­no­lo­gie- und Ener­gie­sek­to­ren waren die ers­ten, die in ihrer glo­ba­len Lie­fer­ket­te auf­grund der Aus­wir­kun­gen der rus­si­schen Inva­si­on in der Ukrai­ne den größ­ten Scha­den erlit­ten haben, so die Orga­ni­sa­ti­on der Logis­tik- und Trans­port­un­ter­neh­men Spaniens.

Der Prä­si­dent des Arbeit­ge­ber­ver­bands, Fran­cis­co Aran­da, erklärt, dass die euro­päi­sche Wirt­schaft auf der ers­ten Ebe­ne der Bezie­hun­gen kei­ne gro­ße Anzahl rus­si­scher und ukrai­ni­scher Lie­fe­ran­ten hat, die­se jedoch mit zuneh­men­der und ins­be­son­de­re zuneh­men­der Lie­fer­ket­te an Bedeu­tung gewin­nen Roh­stof­fe, die den Pro­duk­ti­ons­pro­zess begüns­ti­gen. In Bezug auf Ener­gie stei­gen die Kraft­stoff­prei­se seit Mona­ten, mit einem durch­schnitt­li­chen Anstieg von Erd­gas um 365 %, was laut Aran­da für Unter­neh­men „uner­schwing­lich“ ist, wofür er die Regie­rung bereits auf­ge­for­dert hat, drin­gend einzugreifen.

13.00 Uhr - Das Insu­rance Com­pen­sa­ti­on Con­sor­ti­um (CCS) hat bis­her 143,15 Mil­lio­nen Euro Ent­schä­di­gung an Ver­si­che­rungs­neh­mer gezahlt, die von den Schä­den durch den Aus­bruch des Vul­kans Cabe­za auf La Pal­ma betrof­fen waren. Von den bereits gezahl­ten 143,15 Mil­lio­nen ent­spre­chen 124,48 Mil­lio­nen 1.508 Haus­hal­ten; wei­te­re 556.445 Euro wur­den für Schä­den an 156 Autos bezahlt; 15,32 Mil­lio­nen wur­den für 182 Geschäf­te, Hotels, Büros und ande­re öffent­li­che oder pri­va­te Gebäu­de und wei­te­re 2,8 Mil­lio­nen wur­den 19 Bran­chen zugewiesen.

15.20 Uhr - Vul­kan­do­ku­men­ta­ti­on Cabe­za 2021 

Dienstag, der 1. März 2022

8.30 Uhr – Ges­tern war ein mar­kier­ter Tag im Kalen­der jedes Pal­me­ro. Die Umstän­de haben uns gezwun­gen, die Fei­er von #Los­In­dia­nos um ein wei­te­res Jahr zu ver­schie­ben. Immer weni­ger, um die­sen beson­de­ren Tag, wie wir ihn ken­nen, end­lich wie­der zu genießen.

8.45 Uhr – Die Rück­kehr der Eva­ku­ier­ten von mehr als 400 in Hotels unter­ge­brach­ten Per­so­nen wird auf April ver­scho­ben. Sie blei­ben wei­ter in Hotels auf der Insel – ins­be­son­de­re in Fuen­ca­li­en­te und Bre­ña Baja – unter­ge­bracht. Bei einem Auf­tritt in einem par­la­men­ta­ri­schen Aus­schuss kom­men­tier­te der Minis­ter, dass bis­her 81 Häu­ser auf der Insel ver­ge­ben wur­den und trotz der „erheb­li­chen Bemü­hun­gen“ der Auto­no­men Gemein­schaft, Immo­bi­li­en zu beschaf­fen, „kei­ne mehr auf dem Markt“ im Ari­dane-Tal seien.

12.00 Uhr - Wenn die Kin­der von La Pal­ma ihr Mar­vel-Hel­den­kos­tüm gegen das eines Vul­ka­no­lo­gen tauschen.

  • Fort­set­zung folgt

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9 Kommentare zu "Dampf- und Gassäulen über dem La Palma Vulkan"

  1. Hal­lo, gibt es eigent­lich eine Erklä­rung dafür war­um aus­ge­rech­net in Puer­to Naos so hohe Gas­kon­zen­tra­tio­nen gemes­sen wer­den, höher als zum Bei­spiel in La Lagu­na, wo ich als Laie das eher ver­mu­tet hatte?

    • Manfred Betzwieser | 1. März 2022 um 9:07 | Antworten

      Hal­lo Ulf,

      Nörd­lich von La Bom­bil­la tritt immer noch Lava ins Meer aus. Bei den bestän­di­gen Win­den aus Nord­os­ten wird vor allem Koh­len­di­oxid, das schwe­rer als Sau­er­stoff ist, in den Süden gedrückt. Dort liegt nur weni­ge Kilo­me­ter ent­fernt Puer­to Naos und El Remo.
      Auf dem wei­te­ren Weg ver­flüch­ti­gen sich die Gase.

      • Na, das gibt ja dann hüb­sche tubos volcá­ni­cos, falls das Lava-Reser­voir nur ein­fach leer­läuft – oder han­delt es sich um neue Lava-„Produktion“, zur Zeit ohne Erd­be­ben bzw. Tremor?

  2. Heu­te mor­gen ein paar Infos für Immo­bi­li­en-Vul­kan­ge­schä­dig­te; ich war letz­ten Mitt­woch als Pri­vat­gut­ach­ter auf einer Besich­ti­gung mit einem Gut­ach­ter des Con­sor­tio in Las Man­chas. Das Haus war nicht kom­plett ver­schüt­tet, aber durch seit­li­chen Lava­kon­takt schwer beschä­digt und innen aus­ge­brannt. Wir haben uns auf Total­scha­den geeinigt.…

    In die­sem Zusam­men­hang ist es wich­tig zu wis­sen, daß man in einem sol­chen Fall noch­mals zum Ayun­ta­mi­en­to muß, kon­kret zur ofi­ci­na téc­ni­ca und dort eine wei­te­re Beschei­ni­gung bean­tra­gen muß: declar­a­ción de rui­na téc­ni­ca (es gibt auch rui­na econó­mi­ca). Die­ses Doku­ment stellt die ofi­ci­na téc­ni­ca aus und das schickt man dem Gut­ach­ter, der dar­auf­hin den Total­scha­den an das Con­sor­cio mel­det. Damit ist die Tätig­keit des Gut­ach­ters im Con­sor­cio-Auf­trag erledigt.

    Inter­es­sant sind auch die Wert­an­säz­te des Con­sor­cio: (nach oben) abwei­chend, also zuguns­ten der Geschä­dig­ten, wer­den drei Qua­li­täts­stu­fen von Häu­sern (vivi­en­da habi­tu­al) unterschieden:

    bási­ca (= ein­fa­che blo­ques-Hüt­te mit der nicht unüb­li­chen Mini­mal­austat­tung): 1200 EUR/m2

    media (=nor­ma­le Aus­stat­tung vie­ler Resi­den­ten-Häu­ser, deut­lich geho­be­ner als bási­ca): 1500 EUR/m2

    alta (= z. B. Mar­mor­bö­den, elek­tri­sche Rol­lä­den, Domo­tik, Kli­ma­an­la­ge): 1800–1900 EUR/m2

    immer bezo­gen auf die super­fi­cie construida.

    Die Beglei­tung eines Gerichts­gut­ach­ters (als Pri­vat­gut­ach­ter) zum Ter­min mit dem Gut­ach­ter von Con­sor­cio kos­tet bei uns ca. 500–700 EUR, je nach Dau­er des Ter­mins und inkl. der fast 4 Stun­den An- und Abfahrt zur Süd­flan­ke des Vul­kan­ge­biets. Es soll schon ‚mal „gehol­fen“ haben .…

    Neil Spind­ler
    Beton­tech­no­lo­ge VDB
    Sach­kun­di­ger Pla­ner für Beton­in­stand­hal­tung SKP
    SIVV-Schein
    Über­wa­cher und Zer­ti­fi­zie­rer für Ver­guß­ar­bei­ten an WKA onshore
    span. Gerichts­gut­ach­ter ANPEJUCI col. #301

    Deutsch-Kana­ri­sche Beratungsgesellschaft
    für bina­tio­na­le Rechts‑, Steu­er- und Technikgutachten
    im Immo­bi­li­en­sek­tor, S.L.
    C/ Paso de Aba­jo, 64
    ES-38750 El Paso

  3. Was ist das für ein Satel­li­ten­bild wo man kei­ne Lava und kei­ne faja­na sieht. Ich bin kein Wis­sen­schaft­ler oder so, kommt mir aber komisch vor .
    Von wel­cher Quel­le stammt das Bild?

  4. Heu­te fuhr ich gegen 17h00 von der Ost­sei­te durch den alten Tun­nel Rich­tung El Paso; ab ca. km 15 mach­te sich auf der OST­sei­te ein star­ker Schwe­fel­ge­ruch bemerk­bar, der sich erst im ers­ten Drit­tel des Tun­nels ver­lor. Auf der West­sei­te war zu die­ser Zeit kein star­ker Geruch feststellbar.

    Zu akti­ven Zei­ten des Vul­kans war öfters star­ker Schwe­fel­ge­ruch in der MITTE des neu­en Tun­nels aufgetreten.

    Hat jemand eine Erklä­rung dafür?

    • So „aus dem Stand“: Ent­we­der hat der neue Tun­nel eine Mit­ten­be­lüf­tung (wäre bei der Län­ge durch­aus mög­lich), durch die Frisch­luft (oder eben die Vul­kan­ga­se) in den Tun­nel gebla­sen wird. Das könn­te den Schwe­fel­ge­ruch in Tun­nel­mit­te erklären.
      Der alte Tun­nel hat das, wenn ich mich recht erin­ne­re, nicht. Ich bin mal über dem Tun­nel von der Ost- auf die West­sei­te gewan­dert, habe aber dabei kein Belüf­tungs­bau­werk gese­hen. Aller­dings ist der alte Tun­nel strö­mungs­tech­nisch ziem­lich inter­es­sant- je nach Wind­rich­tung und Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­den kann dort eine deut­lich Luft­strö­mung von W nach O (meist vor­mit­tags) oder von O nach W (meist nach­mit­tags) auf­tre­ten- beson­ders, wenn der Pas­sat nicht all­zu stark ist. Kann also durch­aus sein, dass ein Gas­schwa­den durch den Tun­nel gezo­gen wur­de, der, als Du durch­ge­fah­ren bist, gera­de am Ost­por­tal ange­kom­men ist- wäh­rend an der West­sei­te die Cas­ca­da die Vul­kan­ga­se schon wie­der nach unten gedrückt hat. Das ist aber bloß eine Ver­mu­tung, auf La Pal­ma sind die Luft­strö­mun­gen sehr kom­plex- wer mal mit dem Gleit­schirm am Biri­go­yo gestar­tet ist und ver­sucht hat, die Cumbre abzu­flie­gen, kann ein Lied davon singen.…
      Ob even­tu­ell mag­ma­ti­sche Gase durch Ris­se bis in den Tun­nel kom­men kön­nen- undenk­bar wäre es zumin­dest beim alten Tun­nel, der ja nur ein „Loch im Gestein“ ohne all­zu­viel Aus­bau ist, nicht- es tropft ja dort z.T. auch ganz schön von der Decke. Aber das ist rei­ne Spe­ku­la­ti­on- wie alles, was hier steht.

      • Gute Theo­rien – die Gas­schwa­de war aber schon ab km 15 stark zu rie­chen, also 2 km (nicht Luft­li­nie) vor dem Tun­nel­ein­gang – ich hof­fe, daß es da kei­ne alten Vul­kan­röh­ren gibt, die ein „biß­chen“ mit unse­rem neu­en Cabe­za de Vaca ver­bun­den sind.…

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